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Beate Höing

Beate Höing wurde 1966 in Coesfeld / Westfalen geboren. Sie studierte an der Freien Kunstakademie Rhein-Ruhr in Essen und Krefeld bei Veit Johannes Stratmann von 2001 – 2005.

Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt die Künstlerin im Jahr 2008 den Kunstpreis der Bernd- Rosenheim-Stiftung, Offenbach. Beate Höing lebt und arbeitet in Coesfeld und Münster.

Inspiriert von Ornamenten und Stofflichkeit als kulturhistorische Bestandteile der Volkskunst, von Märchen und Mythen sowie Traditionen und Ritualen, erscheinen diese Einflüsse im Werk der Malerin und Keramik-Bildhauerin Beate Höing in einer ganz eigenständigen Ikonografie.

Tatsächlich Vorhandenes, Assoziiertes und Erinnertes fügt sich in einem ambivalenten Spiel aus Realität und Fiktion zusammen, in welchem Traum und Albtraum, Entspannung und Erschrecken dicht beieinander liegen. Inhalte, Materialität und Form sind untrennbar miteinander verbunden.

Die Ölgemälde, Keramik-Skulpturen und Installationen der Künstlerin vermitteln zudem eine Begeisterung für die Schönheit, Zartheit und Ästhetik der Dinge sowie die Lust am Spiel mit den gestalterischen Möglichkeiten.

Die Arbeiten Beate Höings zeigen einen sehr poetischen, zuweilen ironischen Blick auf Vergangenes, erzählen von Erinnerungen, Träumen und surrealen Welten, auch mit einem humorvollen Augenzwinkern.

Vita Beate Höing

Jutta Meyer zu Riemsloh, M.A.

Die janinebeangallery setzt in der  Ausstellung „Du, Venus und Ich“ Werke der Künstlerinnen Anna Borowy und Beate Höing mit denen der Künstler Peter Doherty und Jonathan Meese in Relation.

Collagen des britischen Künstlers, Musikers und Dichters Peter Doherty treffen auf die Gemälde der Berliner Künstlerin Anna Borowy, ungestüme Mixed Media Arbeiten von Jonathan Meese finden sich im Zusammenspiel mit den filigranen Keramiken von Beate Höing.

Die Ausstellung bietet nicht nur die Möglichkeit, über die Gegensätze der künstlerischen Positionen ihre jeweiligen Eigenschaften im Vergleich neu und aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Darüber hinaus offenbaren sich gemeinsame Merkmale in den zunächst eher komplementär wahrgenommenen Werken. Bei aller inhaltlichen Aufladung und emotionalen Widmung den Motiven lässt sich bei allen Künstlern der Ausstellung eine unprätentiöse Herangehensweise an die Sujets feststellen, sei es durch eine spürbar intuitive, unumwundene Technik oder durch die gelebte Authentizität ihrer direkt ansprechenden Inhalte und offenen Konzepte.