Andrea Damp | Déjà-vu

Seit 2012 arbeitet Andrea Damp kontinuierlich an ihrer Werkreihe Déjà-vu. Für diese kleinformatigen Gemälde verwendet sie zwei feste Leinwandformate: 30 × 24 cm und 30 × 40 cm. Über die Jahre ist daraus eine eigenständige Werkgruppe innerhalb ihrer Malerei entstanden.

In den Bildern verdichten sich Erinnerung, persönliche Erfahrung und malerische Vorstellung. Viele Motive führen zurück zu Damps Kindheit auf Rügen, zu Landschaft, Wasser und Natur ebenso wie zu Augenblicken des Versunkenseins und der Selbstvergessenheit. Einzelne Figuren erscheinen häufig allein, ganz in eine Handlung oder einen Gedanken vertieft. Die kleine Bildfläche verstärkt dabei die Konzentration: Aus scheinbar beiläufigen Situationen entwickeln sich stille, rätselhafte Szenen mit großer atmosphärischer Präsenz.

Auch in Déjà-vu bleibt das für Andrea Damp charakteristische Verhältnis von Figuration und Abstraktion in Bewegung. Farbe, Struktur und freie malerische Formen verbinden sich mit gegenständlichen Motiven, ohne sich vollständig in einer Erzählung aufzulösen. So entstehen Bilder, die etwas Vertrautes anklingen lassen und zugleich offenbleiben, ähnlich einer Erinnerung, deren Ursprung sich vielleicht nicht mehr genau bestimmen lässt.