Beate Höing

Geboren: 1966 in Coesfeld, Westfalen

Medien: Ölmalerei, Keramik, Skulptur und Installation

Ausbildung: Freie Kunstakademie Rhein Ruhr; Akademiebrief 2005

Mitgliedschaft: Deutscher Künstlerbund

Künstlerische Position

Beate Höings Werk verbindet Malerei und keramische Skulptur zu einer eigenständigen Bildwelt. Märchen, Volkskunst, Rituale, Erinnerungen und bürgerliche Objektkultur treffen aufeinander. Vertraute Figuren und dekorative Formen geraten dabei in ein ambivalentes Verhältnis von Schönheit und Irritation.

In ihren Keramiken verarbeitet Höing unter anderem Porzellanfiguren, florale Ornamente und Fundstücke. Das Material trägt Assoziationen an traditionelles Handwerk und Kitsch, wird jedoch bewusst übersteigert und neu zusammengesetzt. Auch die Gemälde bewegen sich zwischen Traum und Albtraum, Zartheit und Unruhe. Humor und Ironie verhindern, dass die poetischen Bildwelten ins rein Nostalgische kippen.

Ausgewählte Stationen

• 2008 Kunstpreis der Bernd und Gisela Rosenheim Stiftung; 2018 Stipendium der Aldegrever Gesellschaft

• Werke unter anderem im Hetjens Museum Düsseldorf, Stadtmuseum Siegburg und Keramikmuseum Westerwald

• Einzelausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien in Deutschland, Dänemark, Schweden, Spanien und Italien

Die janinebeangallery zeigt Beate Höings Malerei und Keramik seit vielen Jahren, unter anderem in „meet me there“, „It’s a Match“ und „Memento Abstract“.