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Armin Völckers

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Armin Völckers im Salon

7. Dezember 2019 – 8. Februar 2020

Vernissage am 6. Dezember 18 – 21 Uhr

 

 

Das Hauptcharakteristikum, das Armin Völckers‘ künstlerische Ausrichtung kennzeichnet, ist seine Wahl eines informellen Paradigmas. Während die experimentelle Haltung des früheren Filmemachers im Kern unleugbar die Einflüsse des Post-Impressionismus und einer seiner radikalen Gegenformen, des abstrakten Expressionismus zeigt, liegt die eigentliche Qualität seiner Malerei in der physischen Präsenz von Nuance und Tiefe. Befreit von akademischer Volkstümlichkeit, begrüßt das Drama von Armin Völckers’ Malerei das Spektakel des heutigen Daseins, begleitet vom flauen Magengefühl des Humors. In unserer Fixiertheit auf das Visuelle offeriert er hintergründige Botschaften in bewussten und unbewussten Chiffren, ein aus-dem-Bauch kommendes Ableuchten des kollektiven Horizontes unserer post-industriellen Kultur.

Armin Völckers, geboren 1963 in Berlin, wächst zunächst in Rio de Janeiro in Brasilien auf, bevor er mit seinen Eltern nach Deutschland zurückkehrt. Er studiert von 1983 bis 1988 Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin, seine Werke sind in über 50 Ausstellungen in Deutschland, Europa und Amerika zu sehen. Seit 1997, arbeitet Armin Völckers auch als Regisseur und Produzent. Sein Debüt Film „Leroy“ gewann den deutschen Filmpreis Lola.

Seine Gemälde sind international in Sammlungen vertreten, z.B. der Welt Bank (Washington DC), Hypovereinsbank (UniCredit), Schering AG (Berlin), Sammlung Sir Paul McCartney, Sammlung Patricia Highsmith (Estate).