3 x FARBE
24. Januar bis 7. März 2026
Vernissage: 23. Januar 2026 18-20 Uhr
Florian Fausch · Till Franzen · Martin Stommel
janinebeangallery, Berlin
In der Ausstellung „3 x FARBE“ stellt die janinebeangallery die Werke der Maler Florian Fausch, Till Franzen und Martin Stommel gegenüber. Das Zusammenspiel dieser drei Positionen stellt abstrakte Raumstrukturen, digitale Ordnungen und figürliche Bildwelten nebeneinander und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf die unterschiedlichen Bildsprachen von Malerei heute.
Florian Fausch wurde in der Schweiz geboren, studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Seine Malerei entsteht als Verdichtung von Eindrücken zu einer subvisuellen Architektur. Offene Bildfelder, Schichtungen, Abschabungen und Überlagerungen erzeugen Räume mit zeitlicher Tiefe, in denen Erinnerung und Neuanfang ineinandergreifen.
Fauschs Arbeiten laden zu einer vielschichtigen Wahrnehmung ein und entfalten eine Bildordnung, die bewusst in Bewegung bleibt. Licht fungiert dabei nicht als reine Beleuchtung, sondern als Resonanz zwischen Oberfläche und Tiefe sowie zwischen urbaner Energie und innerem Erleben.
Till Franzen arbeitet seit vielen Jahren als Regisseur, Drehbuchautor und bildender Künstler. Sein Debütspielfilm Die blaue Grenze wurde auf internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet.
Es folgten zahlreiche Kino- und Fernsehproduktionen sowie Arbeiten im seriellen Erzählen. Paralle zu seiner filmischen Praxis entwickelt Franzen eine eigenständige bildnerische Arbeit, in der digitales Bilddenken, algorithmische Strukturen und malerische Entscheidungen ineinandergreifen. In der Gegenüberstellung mit abstrakter und figurativer Malerei wird das Digitale als zeitgenössisch Erweiterung des Malerischen erfahrbar.
Martin Stommel wurde 1969 geboren und erhielt seine künstlerische Prägung unter anderem durch den russischen Maler Boris Birger sowie durch Studien an der Kunstakademie München und der HdK Berlin. Seine Malerei ist kunsthistorisch informiert und zugleich gegenwartsbezogen.
Archaisch anmutende und zeitlose Figuren stehen im Zentrum seiner Arbeiten und werden von einer inneren Spannung zwischen Bewegung und Ruhe getragen. Stommel versteht das Bild als in sich geschlossene Welt, in der Formen und Farben in ein stimmiges Verhältnis treten. Seine Werke betonen Präsenz und Ausdruck im Kontext einer digital geprägten visuellen Gegenwart.
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